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Wie ich meinen Katzen einen kleinen Katzengarten auf der Terrasse angelegt habe...


Katzen lieben es, ab und an an etwas frischem Grün zu knabbern und spannende Gerüche zu erschnüffeln. Das Grünzeug hilft ihnen bei der Verdauung und neue Gerüche halten sie geistig fit und flexibel. Und auch damit Ihre Katzen nicht in ihrer Not an Ihren Balkon- und Zimmerpflanzen knabbern, bietet sich ein kleiner Erkundungsgarten für die Katze an.


Zu beachten: Viele Pflanzen sind für Katzen giftig. In ihrem Katzengarten haben die natürlich nichts verloren. Dort soll Mieze an allem knabbern dürfen, was ihr gefällt. Und auch im restlichen der Katze zugänglichen Bereich sollten Sie Ihre Katzen und deren Angewohnheiten erst einmal kennenlernen, um einschätzen zu können, ob sie an etwaig giftigen Pflanzen knabbert und sich so vergiften könnte.


Meine aktuellen Katzen knabbern beispielsweise nur an Pflanzen, die irgendwie leuchtendgrün und Gräserartig aussehen. Das Grün einer Narzisse könnte ihnen also zum Verhängnis werden und ist entsprechend tabu, während Buchsbaum und fleißiges Lieschen unbeachtet bleiben und auf meiner Terrasse sein dürfen...


Für den Katzengarten bieten sich beispielsweise folgende ungiftige Pflanzen an:

• Baldrian (Achtung, anregende Wirkung! Nicht bei Katzen mit Aggressionsproblemen!)

• Katzengras

• Katzenminze (Achtung, anregende Wirkung! Nicht bei Katzen mit Aggressionsproblemen!)

• Katzengamander

• Kriechende Jakobsleiter

• Melisse

• Veilchen/Hornveilchen

  1. Zyperngras


Für die Katze giftige Pflanzen sind unter anderem folgende:

• Belladonna

  1. Glyzinien

  2. alle Zwiebelpflanzen (z.B. Tulpen, Krokus, Narzissen)

  3. Christrosen

  4. Buchsbaum

  5. Fingerhut

  6. Heliotrop (Vanilleblume)

  7. Katzenschwanz (Nesselschön)

  8. Trichterwinde


Symptome für eine akute Vergiftung sind übrigens beispielsweise: starker Speichelfluss, Erbrechen, Hecheln. Bei solchen Anzeichen sollten Sie umgehend einen Tierarzt zu Rate ziehen!


Eine umfangreiche Liste giftiger/ungiftiger Zierpflanzen finden Sie hier:

http://geliebte-katze.de/sites/geliebte-katze.de/files/bilder/pdfs/Pflanzenliste.pdf



Jetzt zum Katzengartenbau konkret:

Dieser Kurs richtet sich an verantwortungsvolle Katzenhalter, die Problemen und Konflikten vorbeugen und die optimalen Lebensbedingungen für ihr/e Tier/e schaffen möchten. Legen Sie jetzt mit dem Kurs los!

Der Online-Kurs steht für 60,- € auf der Online Learning-Plattform Udemy zur Verfügung.
10,- € Ermäßigung erhalten Sie, wenn Sie folgenden Link nutzen:
http://bit.ly/Kbb1Tg

Ihnen stehen außerdem Auskopplungen (Mini-Kurse) aus dem Gesamtkurs Katzenhaltung zu den Themen Fertigfutter und Erziehung zur Verfügung. Schauen Sie hierzu unter „Prävention“ und „FutterKüche“ nach den Ankündigungsvideos samt Ermäßigungslink.

YouTube-Video in HD-Qualität unter:
http://www.youtube.com/watch?v=_bIjvED1tcI

Grundkurs Katzenhaltung

In diesem Kurs lernen Sie alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie sich eine Katze anschaffen und verantwortungsvoll halten wollen - von der Auswahl der Katze, über alles, was Sie für die Katze brauchen und vor allem, wie Sie von Anfang an gesundheitlichen und Verhaltensproblemen vorbeugen. Sorgen Sie jetzt für optimale Bedingungen und/oder einen guten Start in das Leben Ihrer Katze/n. 

Teilnehmer sagten über den Kurs:

"sehr umfangreich, amüsant und eine super Einstiegshilfe ... Auch noch dann, wenn man bereits viel darüber gelesen und gehört hat."

"... vermittelt umfassendes Wissen und ist so sowohl für Anfänger, wie aber auch für Personen mit älterer Katzenerfahrung zur Auffrischung und zum Erlernen von neuen Erkenntnissen wunderbar geeignet."

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Ja, ich behandle Verhaltensprobleme. Aber wäre es nicht viel besser, wenn solche Probleme gar nicht erst entstünden? Die beste Vorbeugung gegen Verhaltensprobleme ist es, die Katzen gleich von Klein auf zu flexiblen, starken Wesen zu erziehen, die nicht aus der Bahn geraten, wenn mal etwas unerwartetes geschieht – und (und dafür ist es nie zu spät), ihnen eine artgerechte Umgebung zu bieten.

Heute eine kleine Idee für einen abwechslungsreicheren Katzenalltag...

Ich habe einen ausrangierten großen Blumenkasten im Format 1m x 45 cm dafür genutzt, der eh schon mit Erde gefüllt war. Von einem abgestorbenen Fliederbusch lugte noch ein Stumpf aus der Erde. Da Beau hin und wieder zur Zahnpflege gern an etwas rumkaut und Flieder ungefährlich für Katzen ist, habe ich das tote Holzteil dringelassen. Ein paar Zweige habe ich am Rand (eigentlich mehr zu Dekozwecken) in den Boden gesteckt.


Dazu habe ich das Katzen-Greenpäck von Rühlemann‘s bestellt:

https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/Nach-Verwendung/Katzenkraeuter/Greenpaeck-Katze?c=435

Beachten Sie bei einer Bestellung unter dieser Adresse, dass Sie etwas Geduld haben müssen. Ich glaube, die sähen die Kräuter erst auf Bestellung aus. Jedenfalls dauert es zwischen 2 und 6 Wochen bis die Pflanzen geliefert werden. In meinem Fall dauerte es 4 Wochen.


Außerdem hatte ich noch eine Tüte Katzengras-Nachfüllsamen von Trixie im Vorrat. Yoda muss in seinem letzten Leben eine Kuh gewesen sein. Er LIEBT das weiche Katzengras. ;-)

Eigentlich haben Sie noch gar nicht so viel Ahnung von Katzen, wollen aber alles richtig machen? Gerade bei der Anschaffung eines Jungtieres kann es sinnvoll sein, einmal alle Informationen zum richtigen Umgang mit Katzen gebündelt zu bekommen. Das schließt auch eine erste Info zur Katzen-Kommunikation und -Fütterung ein.

Oder Sie haben schon Katzen, aber die Idee, dass Sie durchaus mehr über sie wissen könnten?

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Nach Ankunft sollen die Pflanzen ausgepackt und für 3 Tage an einem schattigen, windgeschützten Ort gelagert werden, damit sie sich von der Reise erholen können. Trockene Pflanzen sollte man natürlich als erstes ordentlich wässern. Bei mir hat das gut geklappt...


Und dann kann es endlich losgehen.

Weil Yoda sehr penibel mit seinen Pfötchen ist und es verabscheut (!) auch nur über einen nassen Boden zu laufen, habe ich einen kleinen Pfad aus Scherben von Schieferplatten angelegt. So können die Katzen durch den Katzengarten spazieren, ohne sich die feinen Pfötchen schmutzig zu machen. :-)


Dann habe ich rechts und links des Weges die Pflanzen drapiert und so lange hin- und hergeschoben bis sie ein stimmiges Bild abgaben.


Etwas Platz habe ich freigelassen für das Katzengras und damit sich die Pflanzen später ausbreiten können...

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Dann die Kräuterpflanzen eingesetzt. Wer sich mit Gartenarbeit nicht so gut auskennt, hier zwei gute Tipps:

Pflanzen wachsen schneller ein, wenn man die Wurzelballen mit der Gartenschaufel ein bisschen anritzt und in das ausgehobene Pflanzloch vor dem Einsetzen der Pflanze ordentlich Wasser gießt. Dann „sagen“ sie gleich: Ah, mjamm, mjamm. Hier gibt‘s Wasser! und strecken ihre eingequetschten Füßchen aus... ;-)


Zu guter letzt noch die Katzengrassamen an die freigelassenen Stellen gestreut, ein kleines bisschen mit der Erde vermischt und vorsichtig gut angegossen und dann hieß es: Warten! Und hoffen, dass klein Yoda nicht schon die zarten Keime aus der Erde reißt.

Hat aber geklappt. Nach einigen Tagen wuchsen die ersten zarten Halme, die Katzen unternahmen die ersten Erkundungstouren in ihrem neuen Garten und mittlerweile ist er fester Bestandteil in unserem Katzenalltag. Jeden Tag gehen die Katzen mindestens zwei bis drei mal den kleinen Pfad entlang, knabbern hier ein bisschen, schnüffeln dort ein bisschen. :-)

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